Geschichte

Palast von Knossos

Kreta - ein Kontinent im Mittelmeer

Die minoische Kultur blühte von ca. 2600 v.Chr. bis ca. 1400 v. Chr.. Gegründet wurde sie vermutlich von Völkerstämmen, die aus Kleinasien eingewandert waren. Die Gründe für ihren Untergang sind noch immer rätselhaft. Die Minoer beherrschten über 1200 Jahre lang das östliche Mittelmeer und machten Kreta zum Zentrum einer hochentwickelten Kultur, deren Überreste wir heute auf der ganzen Insel bestaunen können. Kreta gilt somit als "Wiege Europas". Die strategisch günstige Lage der Insel im Schnittpunkt zwischen Europa, Afrika und Asien hat über die Jahrtausende hinweg immer wieder fremde Eroberer gelockt.

Nach den Minoern kamen die Achäer, Mykener und Dorer, danach die Römer. Araber, Byzantiner und Venezianer stritten sich um Kreta. Nach der Schreckensherrschaft der Osmanen von 1669 bis 1898 n. Chr. wurde Kreta autonom (unter dem Protektorat Italiens, Frankreichs, Großbritannien und Rußlands) und 1913 mit dem Freien Griechenland vereinigt. Die Zeiten der Fremdherrschaft wurden von den stolzen und freiheitsliebenden Kretern nie widerstandslos hingenommen, sondern waren begleitet von Aufständen und Partisanenkriegen. Das mußten auch die deutschen Besatzer während des zweiten Weltkrieges erfahren.

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